Multinationale Unternehmen und Steuerschlupflöcher

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+++ OECD Berlin Centre – 25. Februar 2013 +++

Addressing Base Erosion and Profit Shifting

Die Methoden multinationaler Unternehmen zur Steueroptimierung sind in den vergangenen zehn Jahren aggressiver geworden. Manche international agierenden Unternehmen zahlen durch geschickte Kunstgriffe nur fünf Prozent Körperschaftssteuern wo weniger große Firmen auf 30 Prozent kommen. Untersuchungen zu ausländischen Direktinvestitionen (FDI) zeigen zudem, dass es Kleinstaaten und Territorien gibt, die als Durchlaufstationen für diese Investitionen dienen: Im Verhältnis zu großen Industrienationen erhalten sie überproportional viel FDI und investieren auch überproportional viel in Industrie- und Schwellenländer. 

Die neue OECD-Studie „Addressing Base Erosion and Profit Shifting“ analysiert, wie multinationale Konzerne Steuerbemessungsgrundlagen aushöhlen und Gewinne verlagern. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass nur globale Ansätze dauerhaft verhindern können, dass Steuersysteme multinationale Unternehmen bevorzugen und kleine Betriebe sowie die Bürger das Nachsehen haben.

Weitere Informationen und Bezugsquellen finden Sie unter: www.oecd.org/berlin/publikationen/addressing-base-erosion-and-profit-shifting.htm

Direktzugang zum Bericht:
www.oecd-ilibrary.org/taxation/addressing-base-erosion-and-profit-shifting_9789264192744-en  

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