Aktionstag Samstag in Berlin: Finanzmaerkte entwaffnen!

Ich unterstütze die Forderung von Attac
Warum ich für den Bundestag 2013 kandidiere und dafür auf Plätze und Podien gehe http://bit.ly/olOUmA. Es geht um gut leben statt mehr haben.

Herbert Haberl
Gründer Innovative Mitte & Direktkandidat für den Bundestag 2013
Tel: +49 170 7620660; XingLinkedInFacebookGoogle+ 

Innovative Mitte
Kulturimpuls für eine Welt des gut leben statt mehr haben


Anfang der weitergeleiteten E-Mail:

Von: Campact <info@campact.de>
Betreff: Aktionstag Samstag in Berlin: Finanzmaerkte entwaffnen!
Datum: 13. Oktober 2011 15:36:21 MESZ

Lieber Herbert Haberl,

gestern wurden die Ergebnisse eines erneuten Stresstests für die europäischen Banken bekannt. Sie sind alarmierend: Sollte Griechenland Pleite gehen, wird ein groß angelegtes Rettungspaket für die Banken nötig. Haben Sie auch ein Déjà Vu? Bereits vor drei Jahren wurden die Gläubiger der überschuldeten Banken mit mehr als einer Billion Euro aus Steuergeldern freigekauft - enorme Staatsschulden und Sparprogramme zu Lasten der Schwachen waren die Folge.

Damals wurde versprochen, dass so etwas nie wieder passieren würde. Doch grundsätzlich geändert wurde nichts. Und jetzt sollen erneut Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden? Nein - es reicht!

Unter dem Motto "Occupy Wall Street" sind seit Wochen Tausende in den USA auf der Straße. Sie besetzen Plätze und machen Druck für Veränderung - nach dem Vorbild der gewaltfreien Proteste etwa in Spanien oder Israel. Übermorgen, am Samstag den 15. Oktober, wollen auch wir hier in Deutschland unseren Protest auf die Straße tragen.

In Berlin findet von 10.00 bis 16.00 Uhr eine "Krisen-Anhörung" von Attac statt - mit spannenden Beiträgen u.a. von Harald Schumann (Tagesspiegel-Journalist), Nicola Liebert (taz-Journalistin) und Ricardo Patiño (Außenminister der Republik Ecuador). Um 17.30 Uhr findet dann eine Kundgebung mit Aktion vor dem Kanzleramt statt. Protestieren Sie mit!

"Krisen-Anhörung" von Attac
10.00 bis 16.00 Uhr, GRIPS-Theater, Altonaer Straße 22 (S-Bahn-Station Bellevue)
http://www.attac.de/aktuell/eurokrise/europaweiter-aktionstag/krisenanhoerung/

Aktion und Kundgebung
17.30 bis 18.30 Uhr, Bundeskanzleramt (Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin)

Aufruf von Attac und Campact zum dezentralen Aktionstag:
http://www.campact.de/finanzkrise/aufruf1510

Kanzlerin Merkel hat bereits angekündigt, wieder staatliche Gelder in Banken zu pumpen, um eine unkontrollierbare Pleitewelle abzuwenden. Doch dieses Mal müssen diese an grundlegende Konsequenzen gebunden werden: "Systemrelevante" Megabanken müssen zerlegt, Geschäfts- und Investmentbanking voneinander getrennt werden. Hochspekulative Finanzprodukte gehören verboten. Zudem braucht es ein europaweit koordiniertes Vorgehen gegen Steueroasen, das verhindert, dass riskante Finanzgeschäfte verlagert und Steuern hinterzogen werden.

Die Zukunft liegt in einem solidarischen und sozial gerechten Europa! Hierfür wollen wir am Samstag im Rahmen eines weltweiten Aktionstags überall im Land auf die Straße gehen. Protestieren Sie mit in Berlin!

Mit herzlichen Grüßen

Christoph Bautz

PS: Gestern hat die EU-Kommission ihr Konzept für eine grünere und gerechtere Agrarpolitik vorgelegt: Subventionen sollen vermehrt nur noch an Betriebe fließen, die ökologische und soziale Kriterien einhalten. Zahlungen an industrielle Großbetriebe sollen gedeckelt werden - beides sind wichtige Schritte in Richtung einer nachhaltigen Landwirtschaft. Doch Landwirtschaftsministerin Aigner torpediert die soziale und ökologische Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik.

Unterzeichnen Sie unseren Appell an Aigner:
http://www.campact.de/agrar/sn2/signer