Ein hoffnungsvolles Projekt für eine Ökonomie, die ihren Namen verdient

Ein hoffnungsvolles Projekt für eine Ökonomie, die ihren Namen verdient

Ein gesamter Haushalt (oikos, Ökonomie) ist heute nur noch in seiner ökologischen und ökumenischen Dimension zu verstehen (vgl. Blaschke).

Ein Beispiel wie Ökologisches und die globale Menschengemeinschaft mit einer besseren Ökonomie verbunden werden können, zeigt das greifbar nahe Pilotprojekt, vereinbart zwischen Ecuador und der UNO: Die internationale Gemeinschaft zahlt Ecuador eine Entschädigung, wenn dieses auf die Ölförderung im Amazonas-Regenwaldgebiet verzichtet. 2,7 Milliarden Euro sollen in den kommenden 13 Jahren dafür gezahlt und für Umwelt- und Sozialprojekte in Ecuador verwendet werden (vgl. Neues Deutschland). Diese sollen unter Beteiligung der Bevölkerung entstehen.

Mit dem internationalen Pilotprojekt werden also mehrere Ziele erreichbar: Schutz der Erdatmosphäre, der Artenvielfalt und des Lebensraumes der indigenen Bevölkerung, Demokratisierung und Bekämpfung der Armut. (vgl. Wikipedia) Mit der Entschädigungszahlung wäre sicherlich auch ein partielles Grundeinkommen für alle Einwohnerinnen und Einwohner Ecuadors finanzierbar, welches zumindest den Hunger und die gröbste Armut beseitigen könnte (vgl. Künnemann 2007 zu Grundnahrungseinkommen). Es könnte so gezeigt werden, wie die Grundeinkommensidee mit anderen globalen Zielen verbunden werden kann.