Menschheit: Insolvenz oder Konfliktransformation? Brauchen wir eine Partei der Erkenntnis und Versöhnung?

Das Haushaltssaldo des ehemaligen Weltreichs Englands ist innerhalb von 10 Jahren von 0% des BIP auf -12,5% gefallen. Nur ein Beispiel der weltweiten Verschuldung, die durch kein denkbares Wirtschaftswachstum abbaubar ist. Die Welt lebt seit geraumer Zeit von der Substanz und schafft es nicht seine mittlerweile die Lebensgrundlagen zerstörende Wachstumsideologie abzulegen. Wenn uns da nichts einfällt, ist das Ende klar: Insolvenz der Menschheit, Schuldsuche und Konfliktlösung durch Konflikte, Niedergang, Neuanfang. Also lernen aus Katastrophen. Besser jetzt Konflikttransformation: Lernen aus Einsicht. Die mehrheitlich nicht verstandene oder ignorierte exponentionell zunehmende Vermögensanhäufung bei der Kapitalwirtschaft zu Lasten der mittlerweile machtlosen Realwirtschaft und der natürlichen Gemeingüter erleben wir heute als Kampf der Worte und einem Schweigen der Ohnmacht (kalter Konflikt). Diesen Konflikt jetzt anzuerkennen und zu transformieren kann uns retten. Das Ziel ist dabei nicht ein mehr für alle (materieller Wohlstand) gleich ob durch kapitalistische oder kommunistische Systeme versprochen, sondern ein besser (erlebter Wohlstand) für die Mehrheit also ein Auskommen mit Mitmensch und Natur ohne materielles Wachstum und Raubbau an nicht erneuerbaren Gemeingütern.

Die heutigen Parteien bieten hier keine hinreichenden Antworten. Alle vertreten nur Ihre Klientel gleich ob sich gerade um Machtvolle oder Machtlose handelt.

Wer gründet mit mir eine Partei der Erkenntnis und Aussöhnung zwischen Machtvollen und Machtlosen? Ich nenne Sie: Innovative Mitte.


.... von unterwegs versandt, Ihr Herbert Haberl @ 0170-7620660