Warum ich für den Bundestag 2013 kandidiere und dafür auf Plätze und Podien gehe

Für eine Welt des gut leben statt mehr haben

Es kann nicht sein, das Konsumismus, organisierte Rücksichtslosigkeit, Wirtschaftsysteme mit exponentiellen Wachstumszwang, verantwortungslose Schuldenpolitik, leistungslose Geldanhäufung, Handel ohne Moral und würdelose Sozialhilfe all die Errungenschaften der Demokratie, Menschenrechte und Humanität missachten und unseren Nachkommen Schulden- und Müllberge sowie Autokratien hinterlassen.

Solange das Pflegen von Maschinen mehr Anerkennung geniesst als das Pflegen von Menschen und wir mehr Erde verbrauchen als regenerierbar ist sind wir unserer Verantwortung als Bürger unter Bürgern nicht gerecht geworden.

Der Kulturimpuls Innovative Mitte beschreibt das Aussehen und Wirken einer gerechten und nachhaltigen Gesellschaft - einer Welt des gut leben statt mehr haben.

Ich möchte "Innovative Mitte" mit Gleichgesinnten und Andersdenkenden diskutieren, verbessern und realisieren.

Dazu bewerbe ich mich als Direktkandidat für den Bundestag 2013 im Wahlkreis 77 an meinem Wohnort Berlin-Pankow und vertrete ich meine Ansichten und Vorhaben

und wünsche mir, das daraus ein breite Bewegung wird.

Ich will Bürgerrettung statt Bankenrettung, Good Governance statt Bad Banks, Demokratie statt Lobbykratie, Empathie statt Bürokratie, interkulturellen und interreligiösen Dialog statt Interessenpolitik, Demokratiegestalter statt Demokratiezuschauer.

Ich will zur Abwendung der Finanzkrise

  • Demokratische Geldschöpfung
  • Trennbankensystem
  • Finanztransaktionssteuer
  • Schuldenbremsen
  • staatliches Insolvenzrecht (Resolvenzrecht)

Ich will zur Abwendung der Energie- und Umweltkrise

  • demokratisch erzeugte, regenerierbaren Energien
  • intelligente Energieverteilnetze
  • Energieeffizienzinnovationen
  • ein öko-humanes Bilanzrecht (people, planet, profit Bilanzierung)
  • eine globale Gemeingüterordung für existenz- und teilhabesichernde sowie nicht-regenerierbare Gemeingüter

Ich will zur Abwendung der Demokratie- und Gerechtigkeitskrise:

  • eine Konsensdemokratie mit handlungsfähigen Entscheidungsprozessen
  • einen direkt gewählten Bundespräsidenten und Volksabstimmungen
  • ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bundesbürger
  • ein gerechtes und nachhaltiges Steuerrecht - die Staatsbürgersteuer
  • ein Trennung von Regierungsamt und Parteiamt
  • den Ausgang des Menschen aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit und Rücksichtslosigkeit, d.h. mehr Menschenrechte und Menschlichkeit, Bildung und Empathie, Fairness und Nachhaltigkeit

Und zwar jetzt. Denn ich habe keine Lust, dass wir das alles auf den Trümmern der vielleicht schon bald stattfindenden Finanzmarktkernschmelze und/oder langjähriger Deflationswirtschaft (Beispiel Japan) aufzubauen haben. Ganz zu schweigen von den möglichen sozialen Verwerfungen und Auseinandersetzungen.

Die gute Nachricht ist, dass es möglich ist, selbst mit 12 Milliarden Mitbürger eine gerechte und nachhaltige Welt zu organisieren. Die beste Nachricht ist, dass die Verwirklichung mit dem möglich ist, was wir haben: uns selbst, unseren Verstand, unsere Achtsamkeit, unser Mitgefühl.

Also los! JETZT. Wir sehen uns auf den Plätzen und Podien unserer Welt.

Ihr Herbert Haberl