Was kommt nach globalen Schuldensumpf und systembedingten Wachstumszwang? Bürger aller Welt, vereinigt Euch zu gewaltfreien, demokratischen Reformen für eine Welt des gut leben statt mehr haben

Da ich mittlerweile davon ausgehe, dass sich die westliche Welt im Schuldensumpf und Wachstumszwang unentrinnbar verheddert hat und sich bis zum Burnout mit "Rettungspaketen"  durchmogeln wird, 
stellt sich die Frage, wie eine Neuaufstellung des globalen Finanz- und Wirtschaftssystem und damit unserer Gesellschaft erfolgen wird. 

Ich bin mittlerweile sicher, dass wir das Ende des "Gewinn maximierenden Zeitalters" in "der an alle gedacht ist, wenn jeder an sich denkt" erleben, einer Zeit in der wir glauben, dass der freie Markt auf Basis privatisierten Geldes ohne hinreichend Haftung und über globale Finanz- und Warenwirtschaft einen Wohlstand schafft, der dann auch den Armen und Benachteiligten zu mehr Lebensqualität verhilft. Das ist vorbei. Der ethische Kredit ist verspielt, die Schuldenberge ohne massive Abwertung oder Enteignung nicht mehr  abbaubar und die Vision einer geeinten Welt eine Farce (die man u.a. für eine gewaltfreie, geordnete Insolvenz bräuchte). Wie traurig. Aber mein Bemühen ist nicht die Klage oder gar die Anklage. Das bringt nichts außer das Opfern des falschen Schuldigen.

Mein Plan ist eine "Sinn maximierendes Zeitalter", eine Welt "des gut leben statt mehr haben", in der Geld, demokratisch erzeugt, zur Finanzierung einer ökosozialen Marktwirtschaft und eines verantwortungsvollen Konsums dient, die/der auf die Grenzen der Natur, die Gerechtigkeit und die Schwachen der Gesellschaft Rücksicht nimmt. Dessen Vision so viel Kraft hat, dass der wohl unvermeidliche "Reset" diesmal ohne Blutvergiessen geht. Und das mit dem Blut vergiessen ist keine populistische Äußerung oder Pessimismus. Es war in der Geschichte die übliche Auflösung einer gesellschaftlichen (moralischen oder wirtschaftlichen) Schuld. Ich wage eine Prophezeiung: Eine sehr tiefe Finanz-, in Folge Wirtschafts- und wahrscheinlich auch Gesellschaftskrise in den nächsten 3 bis 36 Monaten. Außer die westliche Politik (US, EU) schafft es eine "geordnete Insolvenz" mit entsprechend neuem Währungssystem und Finanzregulierung aufzusetzen. Aber noch sehe ich nicht die Demut, Weisheit und Kraft der Gemeinschaft westlicher Demokratien. 

Ich jedenfalls arbeite an der Bürgerinitiative Innovative Mitte: Rechte, Regeln und Ringen für eine Welt des gut leben statt mehr haben - zum lesen: http://bit.ly/j1KucL- als Video: Teil 1 von 2 http://bit.ly/mSExwa und Teil 2 von 2 http://bit.ly/mgCGlC

Wie seht ihr das? Was macht ihr? Wollt ihr mitarbeiten?