Was mich antreibt

was mich antreibt, ist die Abkehr vom Glauben an eine Wirtschaft bei der Krisen die Ausnahme und eine Gesellschaft in der Rücksichtnahme üblich sind. Und die Erkenntnis, dass die westlichen Gesellschaften nach 300 Jahren Kolonialisierung, Industrialisierung, kalten und warmen (Wirtschafts-) kriegen, recht freier Marktwirtschaft, auch großen materiellen Wohlstandsgewinnen wie nie in der Geschichte und letztlich ungezügelter Finanzwirtschaft vor einem Scherbenhaufen aus Schulden, Naturzerstörung und unerträglichen Ungleichgewichten an Macht und Geld sowie Überforderung der Gemeingüter stehen.

Ein weiterer kompetitiver/protektionistischer Umgang mit den menschlichen und natürlichen Ressourcen wird sehr wahrscheinlich zu Stagflation, einem Dahinsiechen führen oder sogar – wie oft in der Geschichte - zu Auseinandersetzungen und statt Ausbau des Wohlstands und der Lebensqualität muss der Wiederaufbau für Wachstum sorgen. Ich frage mich, ob diesmal die Menschheit aus Einsicht statt aus Katastrophen lernt. 

Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die nicht Ideologien verfolgt (Paternalismus, Kommunismus, Kapitalismus) sondern lebensnah praktizierende, rücksichtsvoll denkende und (weltweit) verantwortlich handelnde Wertegemeinschaften entwickelt. Es braucht eine neue Sicht auf und Kombination von Geschäftssinn, Gemeinsinn und damit einhergehender Gemeingüterverwendung.

Näheres in meinem beigefügten Beitrag oder meinen Veröffentlichungen unter "Innovative Mitte":  Innovative Mitte Forum Innovative Mitte FacebookInnovative Mitte Twitter.

 

 

 

Dein

Herbert Haberl
Gemeinsam denken - persönlich handeln
Unternehmer und Aktivist für ein faires ökosoziales Wirtschaften